Einfach Leben – simplify your life

Hier mal ein Blogpost der anderen Art. Ich werde eine neue Blogpost-Serie starten: Einfach Leben – simplify your life.

Wer neue Trends und Bewegungen verfolgt, wird sicherlich schon von Simplify your Life, Simple Living oder LOVOS (Lifestyle of Voluntary Simplicity) gehört haben. Auch genannt Minimalismus oder Downshifting. Es ist eine Bewegung weg von Konsum und Materialismus, hin zu mehr Einfachheit und weniger Besitz. Diese Bewegung gibt es in unterschiedlichen sehr individuellen Ausprägungen. Die Spanne reicht vom konsumkritischen Normalverbraucher bis zum Total-Aussteiger.

Ich finde diesen Ansatz sehr interessant. Ich fühle mich manchmal schier überwältigt von der Masse an Dingen, die wir besitzen. Ordnung halten fällt schwer, etwas finden oder verstauen noch viel mehr.
Wäre es nicht schön mehr Platz zu haben?
Und zwar weil weniger Zeug rumsteht. Raum zum Atmen, mehr Bewegungsfreiheit und weniger Stress.
Und so haben wir entschieden, dass es uns gut tun würde, unser Leben ein bisschen einfacher zu gestalten.
Einfach Leben – was bedeutet das für mich? Ich werde jetzt nicht all unser Hab und Gut weggeben und ein karges asketisches Leben führen. Das ist nicht, was ich mir wünsche und das wäre schon von Berufswegen schwierig für mich.

Aber brauchen wir wirklich einen ganzen Schrank voller Tischdecken, wenn wir NIE welche auf dem Tisch haben? Brauchen wir wirklich all diese CDs, DVDs, Kabel, Altgeräte, soviel Geschirr, Besteck, Dekorationsartikel, Kleidung und Spielzeug???

Nun sind wir also seit 1 Woche auf einer Mission: uns von allen nutzlosen, doppelten und/ oder hässlichen Dingen zu befreien.

Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Weihnachten vor der Tür steht mitsamt seiner Dekoration und den obligatorischen Geschenken, denken wir, jetzt ist ein guter Zeitpunkt Platz zu schaffen. Zumal jetzt sicher auch eine gute Zeit ist, um Gegenstände zu spenden oder zu verkaufen.

Wir werden also nach und nach unser gesamtes Hab und Gut in Augenschein nehmen und nach folgenden Kriterien bewerten:

Warum haben wir diesen Gegenstand?

Wenn wir ihn nur beherbergen, …

– weil wir ihn vielleicht irgendwann nochmal brauchen könnten
– weil wir ihn mal geschenkt bekommen haben und aus Pflichtgefühl behalten, obwohl wir ihn nie mochten
– obwohl er kaputt oder so abgenutzt ist, dass man ihn sich in diesem Zustand nicht mal auf dem Flohmarkt kaufen würde
– weil wir vielleicht irgendwann wieder hineinpassen werden
– weil er uns irgendwann mal an etwas/ jemanden erinnert hat

… dann weg damit!

Wenn wir ihn regelmässig benutzen oder wir ihn absolut lieben, darf er bleiben. Nur dann.

Ach und noch eine Regel haben wir eingeführt – für jedes Teil, das neu ins Haus kommt, muss ein altes Teil raus.

Wo fängt man an?

Das ist eigentlich egal. Der Trick ist, man nimmt sich einen Bereich vor – sagen wir einen Schrank – und räumt ihn komplett leer. Dann nimmt man jedes Stück in die Hand und bewertet es nach den oben aufgeführten Kriterien.

Das Aussortierte unterteilen wir in 3 Rubriken:

1. Wegschmeißen
2. Spenden oder Verschenken
3. Verkaufen

Letztes Wochenende haben wir unser Schlafzimmer durchforstet und es war wirklich schockierend, welche Mengen wir aussortiert haben, ohne dass es uns schwer fiel.

Ich möchte dazu anregen, dass Sie einmal in sich kehren und sich überlegen, ob es Ihnen nicht genauso geht wie mir.

Ich werde nun regelmässig Blogposts zum Thema “Einfach Leben – simplify your life” posten und freue mich auf Ihre Kritik, eigene Erfahrungen und Anregungen.

Herzlichst
Ihre Imke Laux

 

Neue Serie: Einfach Leben – simplify your life
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