Die Skandinavier können es einfach…

Nicht ganz uninspiriert von unserer reizenden dänischen Austauschschülerin, die uns derzeit für eine Woche besucht, stelle ich heute ein paar skandinavische Kaufhausketten vor.

Warum gibt es eigentliche keine Deutschen, die solche Geschäftsmodelle entwickeln? Die Skandinavier haben es einfach drauf!

Kennt Ihr schon Granit?

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Ich beneide alle Kölner. Die können nämlich in der Ehrenstrasse bei Granit einkaufen. Tolle Dinge aus Schweden für Haushalt und Wohnen. Als ich bei der Möbelmesse in Köln war, habe ich die Gelegenheit genutzt und einen Abstecher zu Granit gemacht. Leider (oder zum Glück) konnte ich nicht soviel dort kaufen, weil ich nur Handgepäck auf dem Flug hatte. So habe ich nur ein paar Servietten, Stifte und Einmachgläser gekauft.

Diese beiden Leuchten, hätte ich z.B. auch noch gerne eingepackt.

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Ich habe mich aber mit der netten Mitarbeiterin in Köln unterhalten, die mir verriet, dass es bald eine zweite deutsche Filiale geben soll. Entweder in Hamburg oder in Berlin. Ich bin natürlich ganz uneigennützig für Berlin!

Eine ganz tolle dänische Ladenkette, die meine Schwester mir neulich in Groningen zeigte, ist Søstrene Grenes.  Dort gibt es witzige und stylische Bastel- und Malutensilien, Aufbewahrungsboxen und kleinere Deko-Artikel und Wohnaccessoires. Søstrene Grenes hat sogar einen Youtube-Kanal mit DIY-Anleitungen.
Ich hoffe, dass es bald auch Filialen in Deutschland geben wird. Derweil bleiben mir nur Stippvisiten in Holland, wenn ich meine Eltern besuche, die nicht weit von der holländischen Grenze entfernt wohnen.

Hier ist der aktuelle Katalog:

 

Last but not least: Tiger.

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Diese Kette gibt es auch endlich mal in Berlin. Sie ist eine Fundgrube für lustige bunte Kleinigkeiten – meine Töchter lieben es. Manchmal findet man auch richtig nette Teile, wie z.B. diese Teekanne, die sogar den “International Good Design Award” gewonnen hat.

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Ich kaufe dort gerne Schreibutensilien, Kerzen und kleine Mitbringsel und Geschenke.

Kennt Ihr auch interessante Ketten dieser Art? Ich freue mich immer über Tipps.
Habt es schön,

Imke

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Hoteltipp: Chameleon Lodge in Cochin, Kerala

Stellt Euch vor, Ihr fahrt schon seit einer Weile mit einer Rickshaw mit Euren 2 genervten Kindern und dem Kindsvater bei 34 Grad im Schatten in Indien von Hotel zu Hotel. Jedesmal wird euch gesagt “Sorry, no vacancies!” oder der Ekelfaktor bei den noch freien Zimmern ist einfach zu hoch, um es zu ertragen. Und plötzlich steht an der Rezeption eines traumhaften Hotels eine wunderhübsche strahlende Französin vor Euch, die mit einem reizenden französischen Akzent sagt: “Wir haben leider auch keine Zimmer frei, aber ein Freund von mir hat gerade vor einer Woche ein Hotel eröffnet und es ist sehr schön. Er heißt Rob, ist Deutscher und ist total nett. Soll ich ihn mal anrufen und fragen, ob er was frei hat?” Wir 4 aus einem Munde: “JA BITTE!”

So landeten wir bei “Peace Rob” alias Robert Lenz in der Chameleon Lodge. Das Hotel befindet sich am Kuzhupilly Beach auf Vypeen Island, Cochin im Staate Kerala in Indien.

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Das Haus in dem sich das Chameleon befindet, hat Rob neu gebaut. Wie er uns erzählte, war das ein ziemlicher Kampf mit den Behörden. Alles zog sich viel länger hin als geplant. Um sich die Wartezeit während der Bauphase zu vertreiben, hat er ein benachbartes Gebäude gemietet und dort das Budgetfreundliche Sandcastle Hostel eröffnet. Dort kann man in Hängematten unter freiem Himmel auf der Dachterrasse schlafen.

Schon am Eingang der Chameleon Lodge erahnt man das Farbkonzept des Hauses. Eine Palette wie der Regenbogen.

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Was gleich auffällt ist die angenehme Grösse der Zimmer. Das Haus ist sehr luftig und nur mit dem notwendigsten möbliert. Aber alles was man braucht ist da. Es gibt insgesamt 6 Zimmer. 4 Doppelzimmer im Erdgeschoß des Haupthauses und 2 Einzelzimmer, die sich in einem separaten Häuschen im Garten befinden. Jedes Zimmer hat einen anderen Look. Was alle gemein haben ist ein blauer Betonboden, schneeweiße Wände, weiße Duschbäder und graue Türen. Diese neutrale Palette mischt Rob mit knalligen Farben auf. Alle Möbel sind von lokalen Handwerkern selbstgebaut.

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Im ersten Stock befindet sich die Küche, ein Bad und ein Raum, der bei schlechtem Wetter als Esszimmer genutzt werden kann. Außerdem eine grosse Terrasse mit vielen Sitz- und Liegemöglichkeiten. Auf dieser Terrasse werden die Mahlzeiten serviert. Frühstück ist inbegriffen und auf Wunsch kann man sich abends von Rob oder seinem Koch bekochen lassen. Das ist eine nette Gelegenheit auch die anderen Gäste kennenzulernen. Gelegentlich schauen auch ein paar Gäste vom Sandcastle zum Abendessen vorbei. Das Essen ist köstlich und marktfrisch.

rob7Vom ersten Stock aus gelangt man auf die Dachterrasse auf der 2 Daybeds und eine Sitzecke zum Entspannen einladen. Alle Bereiche sind mit Sonnensegeln versehen, die vor der südindischen Sonne schützen.

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In der Chameleon Lodge geht immer eine leichte Brise, weil sie so nah am Strand liegt. Man schaut von der Dachterrasse direkt in die tosenden Wellen des Arabischen Meeres.

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Direkt hinter dem Haus beginnen schon die Backwaters für die Kerala so bekannt ist – binnenseeartige Lagunen in denen Shrimps leben. Die Landschaft ist malerisch. Wohin man schaut Wasser, Kokosnusspalmen, rote Erde und sattes Grün.

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Eigentlich wollten wir nur 2 Nächte bleiben, haben dann aber auf 4 verlängert und es war ungelogen der beste Abschluss für unsere 3-wöchige Indienreise.

Hier ein Interview mit Rob:

  1.  Woher kam Deine Idee, Peace Rob Hotels zu starten? Was ist Dein Hintergrund?

 Mein Hintergrund ist eigentlich sehr “seriös”. Ich habe BWL in Kanada studiert.

 Nach einem schweren Start ins Jahr 2009 – mein Patenonkel und großes Vorbild starb, ich verlor meinen Job als Mediaberater und trennte mich von meiner Freundin – musste ich erstmal raus aus Berlin.

Ich bin dann den Jakobsweg gelaufen, von der französischen Grenze bis Santiago. Auf dem Weg erinnerte ich mich daran, dass ich schon immer ein eigenes Hotel haben wollte. Mir wurde klar, dass es der perfekte Job für mich ist. Ich liebe das Reisen und ich liebe Menschen. Ein Hotel zu haben, ist wie Reisen ohne seinen Standort zu verlassen.

Nach langer Recherche in Form einer Weltreise für 1 1/2 Jahre durch Südamerika, Neuseeland, Australien, Südostasien,  China und Indien und unzähligen Hostels, war ich dann bereit für mein eigenes Hostel.

  1. Warum gerade ein Hotel in Indien/ Kerala?

Hier gibt es zwei einfache Antworten:
Mein Vater kommt aus Kerala. Ich selber bin in Munnar, Kerala geboren und habe 3 hier Jahre gelebt. Ich wollte immer irgendwann mal zurück und meine anderen Wurzeln  kennenlernen.
Indien: niedriges Startkapital, wachsender Markt und legendär schwierig. Ich mag die Herausforderung, also Indien. Ich habe immer gedacht, egal was passiert, diese Erfahrung in Indien zu machen kann nur gut für mich sein. Keiner kann mir diese Erfahrung nehmen. Auch wenn es manchmal ganz schön hart ist.

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  1. Was war die größte Herausforderung?

Ich glaube das Schwierigste war am Anfang, das deutsche Denken abzulegen. Alles dauert in Indien viel länger. Ich konnte nicht gleich loslegen mit dem Bau des Hotels nachdem ich das Grundstück gekauft hatte. Die Baugenehmigung zu bekommen, war ein langwieriger, schwieriger Prozess.

In Indien laufen manche Sachen einfach anders bzw. die Menschen hier haben eine ganz andere Weltsicht und ein anderes Wissen. Manche Sachen, die für mich in Deutschland logisch sind, sind es hier oftmals nicht, z.B. meinem Koch ein Omelett ohne grüne Chilli beizubringen, war ein Kampf. Es macht für einen Inder keinen Sinn, ein Omelett ohne grüne Chilli zu machen, für mich ist es aber logisch.

Was ich gelernt habe ist, dass ich die gegenwärtigen Probleme entweder überall auf der Welt habe oder es einen Wissen-/ Kulturunterschied gibt, den man erklären muss.

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  1. Woher kam die Inspiration für die Einrichtung?

West meets East. Ich liebe Kontraste. Als Halbinder/ Halbdeutscher bin ich ein laufender Kontrast. Diesen Kontrast zwischen der westlichen und der östlichen Welt in Balance zu bringen, ist die Kunst und war meine Hauptinspiration für das Design des Hauses. Also etwas Modernes, Westliches mit dem richtigen Touch indisch.

Vieles kam einfach zustande, indem ich durch Mattancherry gegangen bin, mir das Angebot angesehen habe und dann alles kombiniert habe.

Ich liebe es auch, ein Objekt anzugucken und zu überlegen, wofür man es noch nutzen könnte außer wofür es gemacht ist. So sind viele von den Palettenideen gekommen.
Think outside the box!

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  1. Was ist Dir am wichtigsten für Deine Gäste?

 Ganz oben steht die Zufriedenheit und ich glaube ganz stark, dass es hier hauptsächlich auf den Service ankommt.  In meiner Erfahrung als Reisender, ist mir vor allem eins aufgefallen: Ein Hotel ist nur ein Gebäude, manchmal schön, manchmal nicht so schön. Was den entscheidenden Unterschied macht, sind die Menschen die das Gebäude betreiben. Guter Service lässt die Gäste über Mängel im Haus hinwegsehen, ein gutes Gebäude kann aber kein guten Service ersetzen. Man muss bereit sein den Extraschritt zu gehen, um alles was möglich ist möglich zu machen.

Bei allem was ich tue, stelle ich mir immer eine Frage, fördert es die Zufriedenheit meiner Gäste? Und wenn es das tut und vom Investment möglich ist, mache ich es. Wobei wenn man wirklich zuhört, erkennt man bald, dass der beste Service mich nichts kostet – außer Zeit.

 Und ganz zum Schluss, steht bei mir noch das Land selber. Als Hotelbesitzer in Indien repräsentiere ich Indien für meine Gäste. Ich liebe dies Land und ich möchte, dass meine Gäste es auch tun. Und dafür bin ich bereit sehr viel zu tun.

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Folgt Rob auf Instagram
  1. Hast Du einen Leitsatz/ ein Motto?

“It is not where you are, it is not with whom you are, it is who you are!” – Peace Rob

 Das ist ein Motto, das ich durch mein Leben gelernt habe. Wie gesagt: Ich bin in Indien geboren, von 3 bis 16 in Deutschland aufgewachsen, dann 6 Jahre in Kanada, 2 Jahre Berlin, dann 2 Jahre Weltreise und nun 3 Jahre Indien. Mir ist klar geworden, dass das Leben immer gleich ist, egal wo man ist und mit wem man ist. Es geht hoch und runter, und das einzige was wir tun können, ist wir selbst zu sein. Ich glaube ganz stark daran, dass Glück aus dem Inneren kommt und jeder Mensch die Chance und die Wahl hat, glücklich zu sein.

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Und? Wer hat jetzt Lust bekommen nach Kerala zu Rob zu reisen?

Alles Liebe,
Imke




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DIY: Polster neu beziehen

Habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, ein Polster von einem Stuhl oder Hocker neu zu beziehen? Das ist total einfach und kann eine grosse Wirkung haben.

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Selten verlasse ich ein Stoffgeschäft mit leeren Händen. So bin ich auch bei meinem letzten “Ich guck nur mal”-Besuch in einem neuen Stoffladen hier in Berlin nicht ohne Beute nach Hause gegangen und habe einen Stoff für unseren Klavierhocker gekauft. Da so ein Hocker schnell neu bezogen ist, war ich diesmal etwas mutiger als gewöhnlich bei der Stoffauswahl. Inspiriert haben mich zu dieser Auswahl die Schwarz-weißen Klaviertasten.

Es ist sehr einfach ein Stuhlpolster zu beziehen. Für die, die es noch nie gemacht haben hier eine Kurzanleitung. Diese Anleitung bezieht sich nur auf Polster, die man aus dem Stuhl- bzw. Hockerrahmen herausnehmen kann und die unten eine Holzplatte haben.

Ich habe es mir einfach gemacht und den alten Bezug (weil er noch okay war) auf dem Polster gelassen und den neuen Stoff einfach darüber gespannt.
Wenn Ihr jedoch ein altes Polster habt, das nicht mehr schön weich und fluffig ist oder einen stark verschmutzten oder schlecht riechenden Bezug hat, empfehle ich dringend, den Stoff und Schaumstoff von der Grundplatte zu entfernen und mit neuem Schaumstoff zu bekleben, bevor Ihr den neuen Stoff aufspannt.

Was man braucht:

- ein Stück Stoff  (etwa 5 cm an allen Seiten größer als das zu beziehende Polster)
– eine Stoffschere
– einen Tacker (z.B. den hier) mit passenden Klammern
(- ggf. ein Stück Schaumstoff in Polstergrösse, 2-3 cm dick und Alleskleber)

So gehts:

1. Den Polsterstoff ausbreiten, das Polster vom Stuhl/ Hocker entfernen und auf dem Stoff ausrichten. Zu den Umrissen des Polsters etwa 5 cm zugeben (eventuell auch mehr, je nach Dicke des Polsters) und die Schnittlinie auf dem Stoff anzeichnen. Jetzt den Stoff zuschneiden. (ggf. alten Bezug und Schaumstoff vom Brett entfernen, Schaumstoff auf Brettgrösse zuschneiden und mit Alleskleber gut darauf festkleben)

2. Das Polster mit der Grundplatte nach oben auf dem Stoffzuschnitt ausrichten. Den Stoff an einer Seite einschlagen (damit man eine saubere Kante hat) und mittig am Rand der Platte mit dem Tacker fixieren.Das Tackern habe ich nicht Schritt für Schritt fotografiert, aber hier könnt Ihr es gut sehen. ACHTUNG: Bitte ganz vorsichtig mit dem Tacker sein – am Besten Handschuhe und Schutzbrille tragen.
Dann das Polster aufrichten, den Stoff glatt streichen und mit sanfter Spannung um die gegenüberliegende Kante ziehen, dann ebenfalls mittig mit ein bis zwei Tackerklammern fixieren. Entsprechend mit den anderen zwei Seiten verfahren. Anschließend den Stoff auf jeder Seite von der Mitte nach außen zum Rand hin festtackern.

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3. Den Stoff abschließend an den Ecken einfalten und seitlich unter den festgetackerten Stoff schieben.  Dann die Falten an der Platte festtackern. Fertig!

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Da macht das Klavierspielen doch gleich doppelt soviel Spaß!

Alles Liebe,

Imke

Stoff: hier

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Inspiration: Chauteau de Gudanes

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Ich bin heute im Internet über dieses wunderschöne Schloss, Chateau de Gudanes im Süden Frankreichs gestolpert. Nachdem es sich jahrzehntelang in einem Dornröschenschlaf befand und dabei nach und nach verfiel, wurde es von dem australischen Ehepaar Craig und Karina Waters gekauft und wird nun liebevoll in seine einstige Pracht zurückversetzt.

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Ich bin beeindruckt und inspiriert von dem Mut dieses Ehepaars, ein so grosses Projekt in einem fremden Land in Angriff zu nehmen. Auf dem Blog und auf Instagram könnt Ihr den Fortschritt der Renovierungsarbeiten verfolgen.

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Die Farben und Strukturen auf diesen Fotos sind so großartig. Man könnte sofort eine Tapetenkollektion oder Wandfarben danach entwickeln.

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Dieses Haus und der dazu gehörende Park wären eine perfekte Filmkulisse, ein Set für ein fashion shooting und schreien förmlich nach grossen Hochzeitsfeiern und Sommerfesten.

Chateau Collage4Das Ehepaar bietet ab diesem Sommer Workshops im Schloss an und wenn es nicht so unglaublich teuer wäre, würde ich sofort den zweiwöchigen “Decorative Art Restoration Workshop” im Juli buchen. Klingt das nicht toll?

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Auch im Winter ein echtes Märchen!

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Fotos via und via

Ich wünsche Euch eine traumhafte und inspirierende Woche.
Alles Liebe,

Imke

 

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Interior Design Trends 2015

Die aktuellen Trends im Interiors Design sind für mich nach dem Besuch der imm Cologne ganz klar folgende:

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- satte Farben: dunkles Grün, Petrol, tiefes Blau, Jeansblau, Grautöne, Schwarz, Cognac, Senfgelb, Curry und natürlich die Trendfarbe des Jahres “marsala”. Aber auch Pastellfarben (bleiben) – vor allem pudriges Rosa und mintige Grüntöne

– Metalle -> gebürstetes Gold, Silber, Kupfer

– Draht/ dünnes Metallrohr – ob als Korb, Tischgestell, Lampe, Stuhlbein

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– dunkle Wandfarben

– Marmor, marmoriert

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– Zimmerpflanzen bleiben und werden grösser – Palmen!

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– Samt, botanische Drucke kommen – Filz und grobgestrickte Wolle bleibt

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– dunkles Glas in Kombination mit Schwarz, dunklem Holz

– geometrische Formen bleiben, abgerundete Objekte kommen.

– schwarz gebeiztes Holz/ Wenge, dunkle Hölzer, Kork

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– kleine Sofas auf filligranen hohen Beinen

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Es wird also dramatisch!

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Frohes Neues Jahr …

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… kann man schon fast nicht mehr sagen – ich weiß. Ich habe auch schon seit 2 Wochen ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich noch nichts geschrieben habe. Also Ihr Lieben, erstmal begrüße ich Euch ganz herzlich in 2015. Schön, dass Ihr hier vorbeischaut. Ich habe mir vorgenommen, wieder regelmässiger zu schreiben. Ich habe ganz viele Ideen für den Blog und freue mich schon, Sie mit Euch zu teilen.

Ich werde Euch zum Beispiel ein paar Impressionen von meinem Weihnachtsurlaub zeigen – da war ich nämlich in Indien, wo es ganz großartig war.

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Dann war ich gerade auf der imm in Köln und habe für Euch nach den neuesten Trends Ausschau gehalten.

Ihr wollt bestimmt auch gerne wissen, wie die anderen Zimmer in der Wohnung in Charlottenburg aussehen. Die zeige ich Euch natürlich gern.

Ich habe einige schöne Bücher hier liegen, die ich Euch noch vorstellen möchte…

und und und…

Bald mehr an dieser Stelle.
Beste Grüsse

Imke

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Mein Seeigel-Ring


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Als ich letztens auf der blogst war, trug ich einen Ring, den mein Vater mir vorletztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Auf eben diesen Ring wurde ich in den 2 Tagen blogst bestimmt 20mal angesprochen. Diesen Ring hat mein Vater mir nicht nur geschenkt, sondern ihn auch selbst gemacht. Er ist nämlich Goldschmied und er heisst übrigens Klaus Olligs.

Ich habe ihn gefragt, ob er mir nicht ein paar Bilder schicken könnte, da ich weiß, dass er auch noch andere Exemplare gemacht hat. Er hat mir gleich drei Bilder geschickt. Meiner ist der ganz oben. Ihr seht, die Ringe haben unterschiedliche Bänder und Steine. Da gibt es also Gestaltungsmöglichkeiten.

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Mein Vater lebt in München und hat seine Werkstatt auf Mallorca. Dort ist er jetzt gerade für 1-2 Wochen. Sollte also jemand noch schnell so einen Ring zu Weihnachten wollen, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, meinen Vater zu kontaktieren.

Er würde natürlich auch Ringe und andere Schmuckstücke nach Euren individuellen Wünschen aus Eurem Wunschmaterial mit Euren Wunschsteinen fertigen.
Ausserdem könnt Ihr Euch auch selbst euren Schmuck bei ihm schmieden, denn er gibt Goldschmiedekurse auf Mallorca. Vielleicht wäre das ja ein tolles Weihnachtsgeschenk für jemanden?

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Auch eine tolle Idee ist sein Trau(m)ringkurs – indem angehende Ehepaare ihre Eheringe schmieden können. Wandert doch mal rüber auf seine Webseite und schaut Euch um.

Oh und nicht vergessen, bis heute Mitternacht könnt ihr noch an meinem Give-Away teilnehmen und das “Happy Chic” Buch von Jonathan Adler gewinnen.

Alles Liebe,
Imke

P.S.: Falls das auch für Väter und Töchter gilt: Ich muss Euch darauf hinweisen, dass dieser Artikel schamlose Werbung ist!

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Give-away! Happy Chic

Hallo liebe Leser*innen,

heute hab ich ein verfrühtes Adventsgeschenk für Euch. Das tolle Wohnbuch “Happy Chic” von Jonathan Adler.

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Jonathan Adler ist eine Ikone des Amerikanischen Interior Designs. Der New Yorker ist bekannt für seine ausgefallenen Keramiken und für seine farbenfrohen Interior Accessoires. Er hat 25 eigene Geschäfte und verkauft seine Kollektionen in mehr als 1000 grossen Kaufhäusern und Boutiquen weltweit. Er kann sich zur Zeit vor Aufträgen von Celebrities, Design-Kennern, Interviewern und den Experten der exklusiven Interior Design Branche kaum retten. Mit seinem Happy Chic Stil nimmt er dem Einrichten den Stress und gibt ihm stattdessen Spaß, Selbstironie und Leichtigkeit.

Viele seiner Produkte lässt er in Peru in Zusammenarbeit mit “Aid to Artisans” herstellen – eine Non Profit Organisation, die junge Künstler in Lateinamerika unterstützt.

In seinem Buch zeigt er, wie man witzig, frech, inspirierend und dabei stets stilvoll und elegant einrichten kann. Jonathan Adler steht für mehr Farbe in den eigenen vier Wänden, für mehr ausgewählte Muster und mehr individuelle Accessoires. Dabei ist sein wichtigstes Ziel, jeder Wohnung die Handschrift der Besitzer zu verleihen. Er plädiert für mehr Persönlichkeit in den Räumen – und “Happy Chic” zeigt, wie dieser neue, einzigartige Wohnstil in jedes Zuhause einziehen kann.

“Happy Chic” ist in Deutschland beim Callwey Verlag erschienen. Der Callwey Verlag war Goodie-Bag Sponsor bei der Blogst Konferenz an der ich teilgenommen habe. Jede Teilnehmerin hat ein “Happy Chic” Buch in ihrer Goodie-Bag gefunden. Da ich das Buch aber bereits besitze, möchte ich dieses noch originalverpackte Exemplar gerne an eine*n von Euch verlosen.

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So macht Ihr mit:

1. Kommentieren:

Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post und verratet mir, warum Ihr das Buch unbedingt gewinnen wollt.

2. Teilen:

Wollt Ihr Eure Gewinnchancen noch vergrössern, dann teilt. Ihr dürft dazu gerne das Bild oben mitnehmen.

- Wer bei Facebook den Link zur Verlosung teilt, hat eine zusätzliche Gewinnchance.
– Wer die Verlosung auf Instagram teilt (bitte mit Hashtag #lauxverlost und Tag “lauxinteriors” im Bild), hat noch eine zusätzliche Gewinnchance! Schreibt auch das bitte als Vermerk in Euren Kommentar.

Mitmachen kann jeder – mit oder ohne Blog. Bloß bitte keine anonymen Kommentare, um Verwechslungen zu vermeiden und weil ich nicht erst Detektiv spielen will.

Und bitte KEINE Mails, es geht NUR per Kommentar.

Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

WICHTIG:
Bitte beachtet, dass ich keine Gewinner anschreibe – ich veröffentliche sie auf dem Blog. Sollten sich die Gewinner der Verlosung innerhalb von 2 Wochen nicht melden, verlose ich den Gewinn noch einmal.

Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 1. Dezember 2014, Mitternacht MET.

Viel Glück wünscht Euch,
Imke

*** DAS GIVE-AWAY IST BEENDET ***

Danke an Euch für’s Mitmachen. Gewonnen hat Sandra aka Naehsprotte.

Herzlichen Glückwunsch!

 Dieser Blogpost enstand in Zusammenarbeit mit dem Callwey Verlag.

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Mein Wochenende bei der blogst

blog 14-11-19-5Am vergangenen Wochenende war ich auf der Blogger-Konferenz blogst in Hamburg im Lindner Park Hotel Hagenbeck. Da sicherlich nicht allen Lesern klar ist, was dahintersteckt: Blogger sind die Leute, die Blogs schreiben, so wie ich hier. Die blogst ist eine deutschsprachige jährliche Konferenz für eben diese Leute, die dieses Jahr zum dritten Mal stattfand Für mich war es das erste Mal. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 200 und es sind hauptsächlich Blogger aus den Themenbereichen Lifestyle, Design, Food, DIY und die sogenannten Mama-Blogger. Wahrscheinlich liegt es an diesen Themen, dass die Teilnehmerin zumeist weiblich sind. Wir befanden uns also in einem grossen Schnatterhaufen von Freitag- bis Sonntagabend. … und es war herrlich!

Ich habe viel gelernt – dass ich mehr zeichnen soll, dass Leidenschaft einem den Weg durch Durststrecken ebnen kann, wie wertvoll Blogger durch ihre Authentizität für Unternehmen sein können und dass Mut, die eigene Komfortzone zu verlassen, oft neue Wege eröffnet und vieles mehr…
Es war inspirierend, lustig, und sehr interessant. Mich hat es echt umgehauen, wieviele tolle Frauen (und auch ein paar Männer – ja!) da auf einem Haufen zusammentrafen. Ich habe es genossen, endlich mal einige Bloggerinnen persönlich zu treffen, mit denen ich schon so lange nur über die sozialen Netzwerke kommuniziert habe.

Neben den Veranstalterinnen der blogst, Clara und Ricarda, die trotz manchmal ohrenbetäubendem Geschnatter und “Tumulten” (kleiner Insiderwitz) herzlich, ruhig und organisiert blieben, tollen Referenten, wie z.B. Thea und Toni vom Sister Mag, Mel von Gourmet Guerilla, die Sketchnote-Queen Tanja (Frau Hölle), Jens & Jens von Kochhelden.tv, meine liebe Anna von BerlinMitteMom, gab es auch noch ein Heer von Sponsoren, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen.

1000 Dank an:

Dealhunter, Lindner Park Hotel Hagenbeck, Dawanda, Edelman, Pinterest, PicsaStock, roomido, IKEA, design3000.de, Wilde Blaubeeren, persönlicherKalender, Deutsches Tiefkühlinstitut, Maisons du monde, Gottfried Friedrichs, Immowelt, Cupper Tea, alles-für-selbermacher

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Wo viele Mädels sind, gibts auch viel rosa und Süsses!

Wenn Ihr noch mehr über die blogst lesen mögt, z.B. auch über die Inhalte der Vorträge und workshops, schaut mal hier.

Und hier ist die Gang aus der Photobox von Deal Hunter:

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Küchenchaotin, Applewoodhouse, Hauptstadtpuppi, BerlinMitteMom, Mamamia und ich (Und nein – mir ist kein Zahn abgebrochen, das ist nur eine ungünstige Perspektive!). Ihr seht, wir haben uns auf der Konferenz wirklich nur ernsthaft fortgebildet. Da gab’s nichts zu lachen! NOT! ;-)

Ich hoffe, ich ergattere auch im nächsten Jahr wieder ein Ticket für die blogst.

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Alles Liebe,
Imke

 

 

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Projekt Charlottenburg – Küche

BornKüche2Kürzlich habe ich für einen amerikanischen Kunden eine 2-Zimmer-Wohnung in Charlottenburg hergerichtet. Das Projekt umfasste nicht nur die Einrichtung sondern vorher die komplette Renovierung der Wohnung. Die Wohnung war in einem schlimmen Zustand und mein Team und ich haben sie von Grund auf saniert. Der Kunde wollte eine bis in den letzten Winkel perfekte Wohnung.

Eine der grössten Herausforderungen war die sehr schmale Küche und das kleine Bad. Ich werde Euch hier in der nächsten Zeit Zimmer für Zimmer zeigen, wie es war und was wir draus gemacht haben.

Wir beginnen in der Küche:

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Hier sieht man den Blick vom Flur in die Küche, wie sie vorher war. Ich habe die Wand entlang der roten Linie abreißen lassen und die Küche so zum Flur geöffnet.

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In der Küche haben wir die rechte Wand verkleidet, um die alten Rohre und einen Vorsprung verschwinden zu lassen und eine glatte Wand für die Küchenzeile zu bekommen. Der Heizkörper links wurde entfernt und ein neuer Heizkörper unter das Fenster gesetzt. Auch die Heizungsrohre in der linken Ecke wurde verschalt.

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Die Decke wurde abgehängt und es musste ein neuer Boden gelegt werden, weil der alte Dielenboden durch einen Wasserschaden massiv geschädigt war.

Und hier ist das Ergebnis:

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Die Küche hat weiße Hochglanzfronten und eine anthrazitfarbene Quartz-Arbeitsfläche. Der Heizkörper versteckt sich hinter einer massangefertigten Heizkörper-Verkleidung.
Die Fenstergriffe wurden ausgetauscht. Der Jalousienkasten wird von einem weißen Faltrollo kaschiert. Auf dem Boden wurde ein Echtholzparkett aus Iroko Holz verlegt. Die Wandfarbe in der ganzen Wohnung ist “Blackened” von Farrow & Ball.
An der Decke wurde eine Stuckleiste angebracht und eine hohe Fussleiste im “Berliner Profil” rundet das Bild ab und lässt den Altbaucharme wieder aufleben.

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Den Wandtisch kann man nach unten an die Wand klappen. Die Stühle sind höhenverstellbar – von Barhockerhöhe bis ganz normale Sitzhöhe.

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Ihr könnt Euch schon jetzt auf weitere Impressionen aus dieser Wohnung freuen.

Fotos:

Vorher-Bilder: Imke Laux/ Laux Interiors
Nachher-Bilder: Dorothée für “Belathée Photography

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